Die Kennenlerntage der 5a im Paul – Gruber – Haus bei Reichenhall

vom 07.10.2019 bis zum 09.10.2019


An einem verregneten Montag um acht Uhr früh begann die kleine Odyssee der 5a mit ih-ren Begleiterinnen und dem Klassenleiter. Mit dem Zug ging es zuerst bis zur Haltestelle Bad Reichenhall – Kirchberg und anschließend trotzten wir dem Wetter und marschierten zu Fuß bis zum Paul – Gruber – Haus. Ein Daumen hoch an alle Beteiligten, besonders den Kin-dern, da sie sich vom Wetter und den zu überwindenden 500 Höhenmetern nicht ihre Lau-ne verderben ließen.
Nachdem wir alle ankamen, wurde zuerst einmal was gegessen und etwas Warmes getrun-ken. Hierbei sollte erwähnt werden, dass das Paul – Gruber – Haus eine Selbstversorger Hütte ist und wir uns um alles selbst kümmern mussten. ALLE packten gemeinsam an! Wir putzten, spielten, kochten, sangen und und und alles gemeinsam. Welche eine Erfahrung für uns und die Kinder.
Was erlebten wir:
Gemeinsames Kochen und Abwaschen jeden Tag. Die Menüs waren deliziös. Kein Wunder bei all den „Hauben Köchen“, die sich unter den Kindern versteckten.
Ganz viele verschieden interaktive Spiele, um die Gemeinschaft und das Miteinander zu stärken / zu vertiefen und um sich selbst besser kennenzulernen. Die Auflistung und Be-schreibung würde mehrere Seiten umfassen und daher die Länge dieses Berichtes spren-gen. Doch so viel sei gesagt, die Arbeit unserer Sozialpädagogin, Frau Klotz Katrin vom Kath. Jugendsozialwerk München e.V., ist in meinen Augen unbezahlbar.Kennenlerntage 2019 1

 

In ihrer Freizeit waren die Kinder sehr kreativ. In einer Gegend ohne Internet und den Ab-lenkungen unserer Zeit unternahmen die Kinder dieselben Dinge wie schon vor Jahren: Es wurde ein kleines Häuschen im Wald gebaut, das nicht nur ein Dach besaß, sondern auch noch überall mit Moos abgedeckt wurde, um es noch gemütlicher und regenfester zu ma-chen; andere Kinder ließen sich sogar eine kleine Aufführung einfallen, die sie vorführten; andere spielten Karten oder Brettspiele.kennenlerntage2

 

Doch leider hat alles ein Ende und so genossen wir dort am Mittwochvormittag unser letz-tes gemeinsames Frühstück. Nachdem alles aufgeräumt und geputzt wurde, gingen wir wieder zurück zur Bahnhaltestelle. Am Nachmittag kamen wir wieder in Ainring an und es war sehr schön mitzuerleben, wie sich die Kinder auf ihre Eltern freuten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es lustige drei Tage waren und wir sehr viel erlebt haben. Wie sagten die Kinder noch an den nächsten Tagen: „Nochmal, nochmal!!!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.Kennenlerntage 2019 3

 

Abschließend möchte ich mich noch herzlichst bei den Begleiterinnen danken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre: Frau Klotz Katrin und Frau Oberholzner Gisela für Organisati-on, gute Laune, Übersicht, Ruhe usw.
Mit freundlichen Grüßen, der Klassenleiter der 5a, Düldül Ümit.